Die Berufsunfähigkeitslücke
Die Versorgungslücke im Falle einer Berufsunfähigkeit ist aufgrund immer weniger staatlicher Leistung sehr hoch. Eine private Vorsorge ist wichtig, das weiß jeder. Nur hier stellt sich die Frage, wie hoch muss die monatliche Berufsunfähigkeitsrente sein?
Angestellte / Arbeiter
Als Angestellter oder als Arbeiter gibts eine einfache Faustregel: Bei einem Bruttoeinkommen von 2.500 Euro erhält man im Falle einer teilweisen Erwerbsminderung (man kann noch zwischen 3 und 6 Stunden täglich arbeiten) ca. 17% vom Bruttoeinkommen. Bei einer vollständigen Erwerbsminderung wären es ca. 34%. Hier entsteht eine Versorgungslücke von gut 1.500 Euro jeden Monat.
Selbstständige / Freiberufer
Hier unterscheidet man, ob und wie lange man in die gesetzliche Rentenversicherung einbezahlt hat. Die Versorgungslücke ist in der Regel der Jahresgewinn geteilt durch 12 Monat. Hier ist eine Absicherung besonders wichtig, da hier oft gar keine staatliche Leistung zu erwarten ist.
Beamte
Beamte bekommen vom Dienstherrn eine Dienstunfähigkeitsrente und benötigen zur Deckung der Versorungslücke eine Dienstunfähigkeitsversicherung.
Bis wann soll die Berufsunfähigkeitsversicherung laufen?
Das reguläre Endalter sollte 65 Jahre sein. Je nach Alter kann auch ein Endalter von 67 Jahre gewählt werden. Kostet aber in der Regel deutlich mehr.
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