Beträgt der Prognosezeitraum zur Feststellung der BU 6 Monate oder länger?

 

In der Berufsunfähigkeitsversicherung musste ursprünglich der Versicherte "vorausichtlich dauernd" außerstande sein, seinen Beruf, seine Tätigkeit oder einen vergleichbaren Beruf weiterhin auszuüben. In der Praxis jedoch zeigte sich, dass dies sehr schwer Nachweisbar ist. Denn nach einen Unfall kann ein Arzt nie sofort feststellen, dass der Versicherte dauerhaft außerstande ist zu arbeiten oder eine Tätigkeit auszuüben. Daher gibt es eine kunden freundlichere Regellung, welche jedoch längst nicht von allen Versicherungen angeboten wird. Diese Regellung lautet: "voraussichtlich 6 Monate ununterbrochen" das bedeutet, dass der Versicherer bereits eine Leistung auszahlt, wenn der Arzt die Feststellung macht, dass der Kunde mind. 6 Monate nicht in Stande ist seine Tätigkeit, seinen Beruf oder eine vergleichbare Arbeit durchzuführen. Das bedeuet aber auch, dass die Kunden bereits eine Leistung erhalten, wenn ein lange Krankheit, z. B. ein sehr komplizierter Beinbruch oder ein sehr langer Krankenhausaufenthalt mit Reha, etc. zu einer Leistung für die Berufsunfähigkeitsrente führt. Dieser Punkt gehört zu einen der wichtigsten Bedingungspunkte bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Gleiches gilt für eine Pflegerentenversicherung, wo auch der Zeitraum mind. 6 Monate betragen muss. Weitere Infos hier: http://www.pflegezusatzversicherung24.de/pflegerentenversicherung.html

 

Beträgt der Zeitraum länger als 6 Monate, so sollte von diesem Anbieter oder Tarif Abstand gehalten werden. Häufig können nämlich die Ärzte gar keine längere Prognose festlegen, da die eine oder andere Krankheit oder Unfallverletzung evtl. eine positive Wendung nach Ablauf der 6 Monatsfrist gibt.