Rürup-Basis-Rente mit Berufsunfähigkeitsversicherung

 

Um die staatliche Förderung zu nutzen, gibt es einige Anbieter, welche eine Rürup-Rente mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung kominieren. Der besondere Vorteil hier ist, dass dann die komplette Versicherung, nicht nur die Rürup-Rente, sondern auch die zusätzliche Berufsunfähigkeitsversicherung, steuerlich absetzbar sind. Die Basisrente können Arbeitnehmer, Arbeiter, Selbstständige, Freiberufler usw. abschließen. Besonders für Selbstständige ist diese Variante oft die einzige Möglichkeit "steuern" zu sparen.

 

Rürup-Basis-Rente-BU:

  • Rentenauszahlung mit Rentenbeginn
  • Steuerliche Vorteile
  • Dynamik auch im Leistungsfall möglich
  • Nachversicherungsgarantie möglich
  • Hinterbliebenen Versorgung möglich


Eine Basis-Rente (also die Rürup-Rente) kann empfohlen werden, vorallem dann, wenn bisher noch keine staatliche Förderung in Anspruch genommen worden ist. Hier können Sie steuern sparen und gleichzeitig eine BU-Rente absichern. Jedoch ist diese Variante teurer als eine reine RisikoLV mit BU-Schutz.

 

Ist es Sinnvoll eine Rürup / Basis Rentenversicherung mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung zu kombinieren?

Nein, wir raten davon ab. Eine Rürup / Basis Rentenversicherung ist sicherlich eine gute Sache für Selbstständige / Freiberufler, weil diese sonst so keine Steuern sparen können. Jedoch sollte eine Kombination mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung vermieden werden. Viele verschiedene Lebensumstände können dazu führen, dass eine Basis Rente gekündigt wird, der Beitrag freigestellt wird oder der Selbstständige in den Angestellten bereich wechselt. Zwar bekommt der Angestellte dann noch die Steuerersparnis, jedoch muss auch der Beitrag weiter gezahlt werden. Auch ist eine Abhängig von einen anderen Produkt meist nicht die beste Wahl. Lieber hier eine BU einzeln absichern, da bleibt man flexibel. Beitragsmäßig dürfte es hier kaum einen Unterschied geben. Auch die Steuerersparnis sollte bei einer BU nicht im Fordergrund stehen, denn auch im Leistungsfall müssen "steuern" gezahlt werden. Auch bei einer Änderung des Spitzensteuersatzes könnte der Vorteil noch mehr aufheben. Fazit: Eine Beratung wäre hier angebracht, evtl. eine komplette Berechnung.